[sfv-rundmail 35/01] 20.10.01 Heisse Diskussion um das "Zukunftsenergieprogramm" von Michaele Hustedt
Sehr geehrte Umweltfreunde,
Michaele Hustedt MdB hat vor einigen Tagen den Entwurf eines
"Zukunftsenergieprogramms" ins Internet gestellt.
Hans-Josef Fell MdB (als Energieexperte der grünen Fraktion bei der
Konzeption des EEG maßgeblich beteiligt) hat den Entwurf des
Zukunftenergieprogramms in einigen zentralen Punkten mit deutlichen Worten
kritisiert.
Daraus hat sich eine lebhafte Diskussion entwickelt. Dies entspricht guter
grüner Tradition und gibt auch den Umweltverbänden die Möglichkeit, ihre
Erfahrungen in den Meinungsfindungsprozess einzubringen.
Den bisherigen Stand der Diskussion können Sie nachlesen unter
http://www.sfv.de/lokal/mails/wvf/hust.htm.
Aus dem Büro von Michaele Hustedt erhielten wir jetzt eine Gegendarstellung
zu der Kritik von Hans-Josef Fell. Diese Gegendarstellung finden Sie am Ende
unserer Mail. Vorab möchten wir Sie über unsere eigene Meinung zu den
strittigen Punkten informieren:
*** 50 % oder 100 %
Sowohl Frau Hustedt als auch Herr Fell wünschen sich - genauso wie der
Solarenergie-Förderverein - einen möglichst raschen Ersatz aller atomaren
und fossilen Energien durch die Erneuerbaren Energien. Beide Abgeordnete
sind einhellig der Meinung, dass dies realistisch ist - unter einer
Bedingung: WENN die politischen Rahmenbedingungen richtig gesetzt werden.
Ein deutlicher Dissens besteht allerdings darin, wie dies zu erreichen sei.
Frau Hustedt möchte eine Enttäuschung der Wählerschaft vermeiden, indem sie
von vornherein das Ziel kürzer steckt und nur eine 50% Umstellung bis zum
Jahr 2050 nennt, obwohl sie 100% für möglich hält. Wir verstehen zwar ihre
Skepsis, ob es gelingt, die notwendigen Rahmenbedingungen durchzusetzen,
weil dies auch vom zukünftigen Koalitionspartner abhängt. Sie täuscht sich
allerdings - so fürchten wir - über die Folgen ihrer Zurückhaltung:
Wer schon mit der halbierten Forderung nach 50 % in die zukünftigen
Koalitionsverhandlungen geht, der muss damit rechnen, dass er noch weiter
gedrückt wird.
Deshalb ist es erforderlich, in seriöser Weise offensiv das Mögliche zu
fordern.
Ein weiterer Gesichtspunkt ist in diesem Zusammenhang von großer
Wichtigkeit. Nicht jeder Leser des Zukunftsenergieprogramms hält eine
vollständige Umstellung auf erneuerbare Energien technisch und
wirtschaftlich für möglich. Die Erkenntnis von den 100 % ist relativ neu und
die Atom- und die Kohlelobby wird nicht müde, das Gegenteil zu behaupten.
Hier muss dringend Überzeugungsarbeit geleistet werden! Ohne die Gewissheit,
dass das Ziel erreichbar ist, werden sich keine Mitstreiter finden; die Rede
von den 100 Prozent würde ein bloßes Lippenbekenntniss bleiben.
Diese Überzeugungsarbeit fehlt völlig. Das "Zukunftsenergieprogramm"
verwendet zwar viele Seiten darauf, die Gefahren der Kernenergie und der
CO2-Emissionen ausführlich darzustellen - Erkenntnisse, die in der grünen
Leserschaft längst als selbstverständlich angesehen werden. Dagegen fehlt
fast völlig die Darstellung der Vision, wie denn nun die Zukunft aussieht.
Der kurze Hinweis im Zukunftsenergieprogramm (zwei Sätze):
"Bei sinkendem Energiebedarf könnte im Jahr
2050 mehr als die Hälfte unserer Energie
durch Erneuerbare Energien erzeugt werden.
Langfristiges Ziel ist die hundertprozentige
Versorgung durch Erneuerbare Energien"
wirkt in seiner Kargheit und Unbestimmtheit eher entmutigend. Wir können
nicht erwarten, dass die jahrzentelange Antipropaganda der Atom- und
Kohlelobby durch diese zwei Sätze entkräftet wird.
Als Verein nutzen wir im Zusammenhang mit der 100 % Diskussion meistens die
Erkenntnisse der sogenannten LTI Studie (long-term integration of renewable
energies into the european energy system). Diese Studie, die zum Ergebnis
kommt, dass gesamteuropäisch 95% der Energie schon bis 2050 aus erneuerbaren
Energien stammen kann, ist aus vielen Gründen überzeugend. Sie hätte einen
ausführlichen Platz im Zukunftsenergieprogramm verdient.
Der Auftraggeber (die Europäische Kommission) die 5 beteiligten
internationalen Universitätsinstitute, die Kompetenz der Verfasser, die
Plausibilität der Ergebnisse, die Rahmenbedingungen, von denen die Studie
ausgeht, sollten genannt, die Endergebnisse gewürdigt werden.
Eine Kurzfassung der LTI Studie finden Sie im Solarbrief 2/99 bzw. unter
http://www.sfv.de/sob99207.htm im Internet.
*** EEG
Frau Hustedt plädiert nicht für die Abschaffung des EEG; das ist richtig,
aber sie verteidigt es auch nicht. Jeder weiß, dass das EEG von Seiten der
Energiewirtschaft, von Seiten der Opposition und von Seiten der
Wettbewerbskommission auf das schärfste angegriffen wird. Angesichts dieser
Angriffe wirkt bloßes Schweigen wie Zustimmung. Wir hätten uns gewünscht,
dass Frau Hustedt energische Worte zur Verteidigung dieses Gesetzes gefunden
hätte, welches weltweit als größter Erfolg der Grünen angesehen wird. Statt
dessen verwendet Frau Hustedt eine Formulierung, der man - falls man sehr
skeptisch analysiert - entnehmen kann, sie wolle das EEG (nur) noch in der
nächsten Legislaturperiode beibehalten. Sie schreibt in ihrer unten
dargestellten Erwiderung:
"Das EEG dient der spezifischen Förderung der
Erneuerbaren Energietechniken in der Phase
der Markteinführung, die in der nächsten
Legislaturperiode beibehalten werden muss..."
Der skeptische Leser fragt sich: NUR noch in der nächsten Legislaturperiode?
Wir freuen uns natürlich über den Satz von Frau Hustedt:
"Und ich bin stolz auf die Dynamik, die dieses Gesetz (das EEG) auslöst".
Aber wir fragen uns, warum verteidigt Frau Hustedt dieses Gesetz dann nicht
mit Zähnen und Klauen? Warum schlägt sie keine weitere Verbesserung dieses
Gesetzes vor? Warum äußert sie sich nicht zu der im § 8 Absatz 2 letzter
Satz EEG enthaltenen Ankündigung, dass nach Erreichung von 350 Megawatt
installierter PV-Leistung (dann soll nämlich das 100.000 Dächerprogramm
auslaufen) eine Anschlussvergütung für PV-Anlagen vorgesehen ist, die eine
wirtschaftliche Betriebsführung der Anlagen sicherstellt?
Aufs höchte beunruhigt sind wir über Frau Hustedts Ankündigung, man müsse
dann neue Instrumente, z.B. den Handel mit Emissionszertifikaten
diskutieren. Wir können uns nicht erklären, warum Frau Hustedt - ganz im
Sinne der Energiewirtschaft und der FDP eine Diskussion darüber anfangen
will, ob ein gut funktionierendes Instrument (nämlich das EEG) durch ein
anderes Instrument (an dessen Wirksamkeit bei allen Umweltverbänden
erhebliche Zweifel bestehen) abgelöst werden soll.
Alleine diese Ankündigung schwächt die Position des EEG.
Von Seiten der Energiewirtschaft und der FDP wird der Zertifikatehandel
häufig damit begründet, dass er - im Gegensatz zum EEG - ein marktkonformes
Instrument sei. Diese Aussage ist mehrfach falsch.
1. Der Ausdruck "Markt" lässt oft die Vorstellung eines "freien Marktes"
aufkommen; doch das ist nicht zutreffend. Der Energiemarkt wird trotz
Teilliberalisierung von den in hundert Jahren gewachsenen ehemaligen
Energiemonopolen weiterhin beherrscht. Und deswegen ist ein staatlicher
Eingriff erforderlich und berechtigt.
2. Der Zertifikatehandel ist keineswegs ein marktkonformes Instrument. Zwar
soll sich nach der Vorstellung der Befürworter der Preis für die Zertifikate
nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage bilden, doch muss eine Nachfrage
erst durch massive Eingriffe des Staates in den Markt künstlich erzeugt und
im folgenden ständig gesteigert werden. Freiwillig werden weder
Privatpersonen, noch private Unternehmen Zertifikate kaufen. Warum sollten
sie auch?
Es sollte uns misstrauisch stimmen, dass ausgerechnet die FDP und die
Energiewirtschaft den Zertifikatehandel in die Diskussion gebracht haben
http://www.sfv.de/lokal/mails/rundmail/p0103170.htm
Wenn der Staat aus gewichtigen Gründen in den Markt eingreifen will, dann
sollte er sich nicht ausgerechnet auf die Ratschläge derjenigen verlassen,
deren umweltbelastende Aktivitäten zurückgedämmt werden sollen.
*** Ressourcenverknappung
Wir halten es für einen Fehler, die Ressourcenverknappung in einem
Zukunftsenergieprogramm nicht zu erwähnen, denn gerade die
Ressourcenverknappung ist ein starkes Argument für die rasche
Markteinführung der Erneuerbaren Energien. Ohne Erneuerbare Energien würde
die Ressourcenverknappung
1. unsere von Energieimporten abhängige Volkswirtschaft immer stärker
belasten,
2. die Gefahr von Kriegen um die letzten Ressourcen erhöhen,
3. lange vor dem endgültigen Ende der Ressourcen zu erheblichen
Preissteigerungen führen.
Die Ressourcenverknappung ist übrigens ein Argument, welches von vielen
konservativen Energiepolitikern eher anerkannt wird als die Umweltbelastung.
*** Kohlesubventionen
Frau Hustedt ist bei ihrer Forderung nach Beendigung der Kohlesubventionen
voll zuzustimmen! Die freiwerdenden Gelder sollten besser für
sozialverträgliche Absicherung des vorzeitigen Ruhestandes älterer Bergleute
oder zur Schaffung neuer Arbeitsplätze bei den neuen Energien verwendet
werden, insbesondere denken wir an die Förderung der Solarthermie, für die
das wirksame Instrument der Mindestvergütung aus technischen Gründen nicht
infrage kommt.
*** Wasserstoff-Infrastruktur
Die Frage nach einem Energiespeicher wird zwar schon lange gestellt, kann
und muss aber jetzt noch nicht endgültig beantwortet werden, da es im Moment
noch keinen Überschuss an erneuerbaren Energien gibt, der gespeichert werden
müsste. Falls der Bedarf nach Speicherung entsteht, werden sich je nach
Verwendungszweck die verschiedensten bereits jetzt bekannten Möglichkeiten
durchsetzen:
Ob man die Speicherung in Pumpspeicherkraftwerken, Wasserstofftanks, großen
Schwungrädern, Akkumulatoren, Presslufttanks, oder sonstwie vornimmt, sollte
man den Teilnehmern am Energiemarkt überlassen.
Aufgabe des Staates ist es lediglich, zu verhindern, dass die bisherigen
Energiemonopole aufgrund ihrer Wirtschaftsmacht diejenige Art von
Energiespeicherung durchsetzen, die ihren zentralistischen Interessen am
ehesten entspricht. Möglicherweise ist dies gerade bei einer
Wasserstoffinfrastruktur der Fall; das sollte geprüft werden.
Eine von Monopolinteressen unabhängige Entwicklung ist nur möglich, wenn es
dem Staat gelingt, eine vollständige Liberalisierung des Strom- und
Energiemarktes durchzusetzen.
In einem liberalisierten Energiemarkt würden sich die Energiepreise aus dem
stündlich wechselnden Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage ergeben. Bei
vorübergehendem Energie-Überangebot gehen die Energiepreise nach unten. Dann
wird es sich künftig lohnen, billige Energie zu speichern, um sie in Zeiten
des Energiemangels (zu Spitzenlastzeiten) gewinnbringend zu verkaufen.
Findige Unternehmer werden dann die günstigste Art der Energiespeicherung
bald herausfinden.
Soweit die Art der Energiespeicherung keine Umweltschäden, soziale Schäden
oder technische Gefahren verursacht, besteht kein Anlass für den Staat, hier
einzugreifen.
Forschungs- und Entwicklungsunterstützung für vielversprechende neue
Verfahren muss nicht ausgeschlossen werden.
*** Abschluss
Wir würden uns freuen, wenn einige unserer Anregungen im
Zukunftsenergieprogramm berücksichtigt werden könnten.
Mit freundlichen Grüßen
Wolf von Fabeck
---------------------------------------------------------------------
###### Es folgt die Stellungnahme von Michaele Hustedt MdB #######
Michaele Hustedt MdB
08.10.01
Energiepolitische Sprecherin Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
Energiepolitik in der Diskussion
Zur Kritik von Hans-Josef Fell am Energieprogramm "Vom atomaren zum
solaren Zeitalter" von Michaele Hustedt und Rezzo Schlauch vom 2.Oktober 2001
Es ist nicht besonders hilfreich für eine offensive grüne Politik, wenn
Konflikte konstruiert und öffentlich ausgetragen werden. Nachdem
Hans-Josef diesen Weg gegangen ist, biete ich allen an, sich selbst ein
Bild vom Inhalt unseres Energiepapiers zu machen: Kurz- und Langfassung
können in meinem Büro oder auf meiner homepage abgerufen werden
(http://www.michaele-hustedt.de)
Zu den Einwänden von Hans-Josef nur folgende Anmerkungen:
1. 100 oder 50 Prozent?
Wer von uns würde sich nicht dafür einsetzen, bis 2050 bereits eine
hundertprozentige Versorgung durch erneuerbare Energien zu bekommen?
Aber selbst Hans-Josef räumt ein, dass dieses nur denkbar ist, wenn die
Rahmenbedingungen dafür in Deutschland und Europa 50 Jahre lang richtig
gesetzt werden. Ich kann solche Sicherheit nicht verbreiten. Ich meine,
dass es glaubwürdiger ist, eher vorsichtig zu rechnen. Wenn es dann
schneller geht - um so besser. Im übrigen ist auch die erklärte
Zielsetzung des Bundesumweltministers, bis zur Mitte des Jahrhunderts 50
Pro-zent der Primärenergie regenerativ zu erzeugen. Der Streit darüber
lohnt aber kaum, denn in der Zielrichtung gibt es keinen Dissens.
2. EEG
Es ist absurd zu unterstellen, ich würde für die Abschaffung des EEG
plädieren. Immerhin habe ich als energiepolitische Sprecherin der
Bundestagsfraktion dieses Gesetz federführend konzipiert und
durchgesetzt. Und ich bin stolz auf die Dynamik, die dieses Gesetz
auslöst. Allerdings wird niemand glauben, dass auch noch im Jahre 2050
die Fotovoltaik mit 99 Pf/Kwh gefördert wird. Das EEG dient der
spezifischen Förderung der Erneuerbaren Energietechniken in der Phase
der Markteinführung, die in der nächsten Legislaturperiode beibehalten
werden muss. Darüber hinaus neue Instrumente, wie den Handel mit
Emissionszertifikaten zu diskutieren wird dadurch nicht entbehrlich.
3. Ressourcenverknappung
In der Tat gibt es unterschiedliche Auffassung darüber, ab wann es zu
einer Verknappung und damit drastischen Verteuerung der fossilen
Energieträgern kommen wird. Der Studie von Ludwig-Bölkow-Systemtechnik,
auf die sich Hans-Josef bezieht, steht die Auffassung aller anderen
namhaften Energiewissenschaftler gegenüber, u.a. auch die der
Sachverständigen der rot-grünen Koalition vom Öko-Institut bis zum DIW
in der aktuellen Energie-Enquete-Komission des Bundestags. Sie
tendieren eher dazu, dass vor der Ressourcenverknappung die
CO2-Belastung der Erde der begrenzende Faktor ist. Ich habe bewußt keine
Einschätzung darüber in das Positionspapier aufgenommen, um eine
unproduktive Kontroverse darüber zu vermeiden. Es hat offenbar nichts
genutzt. Allerdings halte ich auch hier den Streit für überflüssig, denn
die energiepolitischen Konsequenzen bleiben für beide Szenarios die
gleichen.
4. Gas und Kohle
Die Kernbotschaft unseres Papiers ist, dass die Zukunft der
Energiewirtschaft dezentral und solar ist. Dabei werden in naher Zukunft
neben einer wachsenden Menge erneuerbarer Energien auch neue dezentrale
Technologien eingesetzt, die noch fossilen Brennstoff benötigen. Dazu
gehören die Brennstoffzelle, die Mikroturbine und BHKW. Schritt für
Schritt können diese dann auch auf Biogas oder Solarwasserstoff
umgestellt werden. Diese Tendenz zur Dezentralisierung auch durch
hocheffiziente fossile Anlagen fördert strukturell den Einstieg ins
Solarzeitalter und behindert ihn nicht. Deshalb soll dieser Prozess
auch politisch unterstützt werden. Wenn wir aus der Atomkraft
aussteigen, müssen wir übergangsweise auch auf Gas setzen.
Wir plädieren gegen die weitere Subventionierung der deutschen
Steinkohle nach 2010. Um diesen Subventionsabbau werden wir in Zukunft
noch kämpfen müssen. Vielleicht ist das aus Bayern nicht so präsent.
Daraus abzuleiten, ich sei für Steinkohleimporte aus China oder anderswo
oder würde sie gar fördern wollen, ist geradezu grotesk. Wäre nur ein
Teil der Milliardensubventionen in die deutsche Steinkohle zur
Förderung von zukunftsfähiger Technologien eingesetzt worden, wären wir
schon viel weiter.
5. Solarer Wasserstoff
Bei der Wasserstoffwirtschaft geht es nicht darum, sich auf einen Weg
festzulegen. Aber anders als z.B. bei den Biotreibstoffen im
Verkehrsbereich (der nicht Gegenstand des Papiers ist), die wir
verstärkt fördern wollen, verlangt die Option Wasserstoff, sich
frühzeitig mit dem Aufbau einer Versorgungs-Infrastruktur zu befassen.
Anders als bei flüssigen oder erdgasähnlichen Stoffen aus der Bioenergie
handelt es sich hier nämlich um einen Stoff mit gänzlich anderen
Eigenschaften. So oder so ist klar: Je höher der Anteil der
erneuerbaren Energien werden soll, desto früher ist die Frage nach einem
Energiespeicher zu beantworten.
Das Energieprogramm wird selbstverständlich - wie abgesprochen - in der
notwendigen Breite in der Fraktion diskutiert und danach verabschiedet
werden. Bis dahin ist es "nur" ein Positionspapier des
Fraktionsvorsitzenden zusammen mit der energiepolitischen Sprecherin der
Fraktion.
------------------------------------------
Büro Michaele Hustedt
Mitglied des Deutschen Bundestages
Energiepolitische Sprecherin Bündnis 90/DIE GRÜNEN
Luisenstraße 32-34
10117 Berlin
Tel: (030) 227 - 71639
Fax: (030) 227 - 76302
Email: michaele.hustedt@bundestag.de
**********************************************************
* Solarenergie-Förderverein * Bundesgeschäftsstelle *
* Herzogstraße 6 * D-52070 Aachen * zentrale@sfv.de*
* Tel. 0241-511616 * Fax 0241-535786 * http://www.sfv.de*
* Bankkonto: 100 541 5019 Pax Bank e.G. BLZ: 370 601 93 *
* * * Erneuerbare Energien kosten nicht die Welt * * *
|